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Ob Regen oder Sonnenschein – mit der "Sylter Wundertüte" sind kleine Sylt-Urlauber nun für jedes Wetter bestens gerüstet. Die Altersgruppe der 5- bis 10-jährigen Mädchen und Jungen wird durch die "Sylter Wundertüte" zum Lesen und Lachen, Raten und Rechnen, Spielen und Staunen, Malen und Entdecken animiert. Die vielseitige Urlaubslektüre ist im stabilen, handlichen A-5-Format gehalten und damit ideal zum Mitnehmen an den Strand, ins Restaurant, zu Ausflügen... Auf jeder der 60 Seiten voller kindgerechter Texte, Zeichnungen und Fotos gibt es etwas Neues zu entdecken:
~ Die schönsten Ausflugsziele für Familien
~ Lustige Feriengeschichten
~ Tolle Malvorlagen
~ Kinder-Quiz: Bist du ein echter Sylt-Fan?
~ Vorschläge für Radtouren
~ Die spannendsten Sylter Sagen
~ Suchbilder
~ Was finde ich am Strand?
~ Rechnen nach Sylter Art
~ Die Bastelecke
~ Spiele für die Autofahrt
~ Die lustigsten Sylter Witze
~ Irrgärten
~ Aufgepasst am Strand!
~ Coole Getränke für heiße Tage
~ Zahlenbilder
~ Wissenswertes über Sylt
~ Post aus dem Meer: Die Flaschenpost
~ Rechnen mit Bildern
~ Von den Sylter Strandräubern
LESEPROBE:
"(…) Kühlschrank und Heizung, Fernsehen und Computer – das sind ja heute alles Dinge, die uns das Leben erleichtern und nichts Ungewöhnliches mehr sind. Früher mussten die Menschen auf all diese praktischen Sachen aber verzichten. Die Arbeit war schwer und dauerte sehr lange, denn man musste fast alles mit den Händen machen, weil es ja noch keine Maschinen gab.
Wusstest du zum Beispiel, dass ...
... die Sylter früher mit Schiffen weit weg fahren mussten, um Walfische zu fangen und damit ihr Geld zu verdienen? Der tüchtigste aller Sylter Walfänger hieß Lorens de Hahn. Er war erst elf Jahre alt, als er das erste Mal zum Walfang fuhr. Später wurde er der Kapitän eines großen Schiffes und erbeutete insgesamt 169 Walfische!
... die Frauen und Kinder auf Sylt besonders hart arbeiten mussten, weil die Männer und Väter ja beim Walfang waren? Schon im Alter von sechs Jahren haben die Kinder aus Dünenhalmen Knoten gebunden, mit denen dann das Schilf auf den Dächern der Häuser befestigt wurde.
... die Öfen in den Häusern nicht mit Holz geheizt wurden, weil es auf Sylt früher nur sehr wenige Bäume gab? Aber die Sylter waren schlau: Sie sammelten Schafmist und Kuhfladen. Die wurden mit den Füßen richtig schön zermatscht und dann wie die Wäsche zum Trocknen in den Wind gehängt. Danach warf man sie in den Ofen.
... vor etwa 250 Jahren auf Sylt die erste Schule gebaut wurde? Im Sommer fiel der Unterricht aber meistens aus, weil die Kinder auf den Wiesen die Kühe und Schafe hüten mussten.
... man früher auf Sylt in Schrankbetten geschlafen hat? Das war ziemlich unbequem, denn in den Betten war es recht eng, weil sich mehrere Kinder ein solches Bett teilen mussten. Weil es im Winter so kalt war, legte man vor dem Schlafengehen zum Anwärmen Pfannen mit heißem Sand unter die Bettdecke.
... die Zimmer der Häuser früher keine Fußböden hatten, wie du sie heute kennst? Rate mal, aus was die Fußböden bestanden. Aus Stein vielleicht? Oder aus Holz? Falsch: Einfach nur aus Grasbündeln. Und wenn das Gras vertrocknet war, hat man sich von der Wiese einfach neues geholt. (…)"
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