|
● Welcher Kirchturm diente auch als Gefängnis?
● Wandern die Lister Wanderdünen wirklich?
● Wie viel wiegt die Westerländer "Wilhelmine"?
● Welche Kosenamen trug die Inselbahn?
● Was verbindet den Friedhof der Heimatlosen mit einer Königin?
● Und welche seltene Alpenpflanze blüht am Morsum-Kliff?
Manchmal liegen sie direkt am Wegesrand, manchmal aber auch etwas versteckt in der weiten Insellandschaft: Die Sylter Sehenswürdigkeiten, die jeder Urlauber gesehen haben sollte. Dieser bebilderte Band in der Reihe "Die kleine Insel-Edition" vereint gleich 30 von ihnen und ist der ideale Begleiter für einen aufschlussreichen Spaziergang über das Eiland. Populären Wahrzeichen wie den Leuchttürmen oder den Kirchen schenkt der Autor dabei ebenso Beachtung wie Naturdenkmälern, Skulpturen oder geschichtsträchtigen Häusern. Ein ebenso informatives wie unterhaltsames Lesevergnügen für Insulaner und Gäste, für Sylt-Neulinge und Sylt-Kenner!
LESEPROBE:
(...) Fröhlich sitzt sie im Brunnen und wäscht tagein, tagaus ihre drallen Rundungen: Die dicke "Wilhelmine" begrüßt die Passanten am Anfang der Westerländer Fußgängerzone. Geschaffen wurde sie von der Künstlerin Ursula Hensel-Krüger. Binnen vier Monaten modellierte sie aus Ton die Figur, die anschließend in Berlin in Bronze gegossen wurde. Sodann ließ sich die üppige Dame, die stolze 175 Kilogramm auf die Waage bringt, auf der Wilhelmstraße – Nomen est omen – in einem Brunnen häuslich nieder. Anlässlich der feierlichen Enthüllung im Juli 1980 verdeutlichte die Künstlerin: "Schauen wir uns doch einmal um. Wie furchtbar ernst sind wir alle, wie verschlossen und verbittert unsere Mienen. Ich möchte den Menschen die Freude wiedergeben. Diese Runde, diese Dralle, die so eins ist mit sich und den Dingen, lächelt euch zu. Lächelt mit ihr, ihr sollt es und könnt es!" (...)
|